Ausbildungsmanagement – Service für Betriebe

JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen kleine und mittlere Unternehmen durch externe Dienstleistungen rund um das Thema Ausbildung. Das gebündelt „Externes Ausbildungsmanagement“ (EXAM) genannte Angebot wird in regionalen Strukturen etabliert.

Ausbilden ist für Unternehmen die beste Möglichkeit, ihren Fachkräftebedarf zu sichern und sich personell für die Zukunft gut aufzustellen. Das gilt besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und noch mehr für Klein- und Kleinstunternehmen (KKU). Gerade in diesen Betrieben sind die Ressourcen Zeit und Personal oft zu knapp, um sich intensiver mit dem Thema Ausbildung zu beschäftigen. Nicht selten ist Ausbildung für KMU und KKU daher eine große Herausforderung.

Zwei Männer in einer Schreinerei besprechen ein Holzmodell.

JOBSTARTER plus-Projekte beraten und informieren kleine und mittlere Unternehmen zum Thema duale Ausbildung.

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Beim externen Ausbildungsmanagement beraten JOBSTARTER plus-Projekte KMU und KKU zu grundlegenden Fragen: Kann ich überhaupt ausbilden? Und wenn ja, wie? Die Projekte machen Regelinstrumente bekannt und entwickeln, sofern benötigt, individuelle Hilfeangebote: Sie helfen Betrieben, in die Ausbildung einzusteigen, ihr Ausbildungsengagement zu steigern und erfolgreich auszubilden. EXAM ist Kernstück aller JOBSTARTER plus-Projekte und umfasst Unterstützungsleistungen für Betriebe vom Beginn der Ausbildung bis zur Abschlussprüfung.

JOBSTARTER plus-Projekte

  • beraten Betriebe zum Thema Fachkräftesicherung
  • unterstützen Ausbildende, die Ausbildungsberechtigung zu erwerben
  • führen Branchen-, Berufe- und Arbeitgebermarketing durch, um die Attraktivität der dualen Ausbildung zu steigern
  • unterstützen Betriebe dabei, Praktika zu initiieren und durchzuführen
  • helfen Betrieben bei der Bewerbergewinnung und -auswahl
  • unterstützen Betriebe bei Formalitäten
  • zeigen Betrieben vorhandene Unterstützungsleistungen in der Region auf
  • bieten inhaltliche Unterstützung bei der Ausbildung
  • sind Ansprechpartner für Krisenintervention und Mediation
  • initiieren und koordinieren Teilzeitausbildungen und Verbundausbildungen
  • entwickeln Zusatzqualifikationen und beraten bei der Durchführung

Darüber hinaus machen JOBSTARTER plus-Projekte die Vernetzung regionaler Akteure und deren Angebote für Unternehmen (insbesondere KMU und KKU) transparent und nutzbar. Die Projekte bauen außerdem die Netzwerkarbeit aus. Gemeinsam mit den regionalen Akteuren entwickeln sie Strategien und konkrete Ansätze, um dem betrieblichen Bedarf entsprechend passgenaue Dienstleistungen anbieten zu können. Diese sollen vor allem das Ausbildungsengagement und die Ausbildungsqualität der Betriebe stärken.

Schwerpunkte des Ausbildungsmanagements bei JOBSTARTER plus

JOBSTARTER plus-Projekte setzen je nach Bedarf auf dem Ausbildungsmarkt unterschiedliche Schwerpunkte beim externen Ausbildungsmanagement. Aktuell sind dies:

Digitalisierung

Die Projekte unterstützen Betriebe dabei, ihre Ausbildung an die Erfordernisse der Digitalisierung anzupassen.

Ausbildung in KKU

Projekte unterstützen insbesondere kleine und kleinste Unternehmen bei der Bewerbung und Besetzung vorhandener und neuer Ausbildungskapazitäten, da laut Berufsbildungsstatistik deren Ausbildungsbeteiligung seit einigen Jahren kontinuierlich sinkt.

Gewinnung von Studienabbrecherinnen und -abbrechern für die duale Ausbildung

Die Projekte zeigen Studienabbrecherinnen und -abbrechern Wege in eine betriebliche Ausbildung auf und unterstützen Betriebe dabei, sie als Auszubildende zu gewinnen.

Förderung der interregionalen Mobilität

Die Projekte unterstützen KMU dabei, Jugendliche aus Partnerregionen als Auszubildende zu gewinnen und in Betrieb und regionale Lebenswelt zu integrieren.

Branchen und Cluster

Projekte entwickeln Strategien, um die Ausbildung in Branchen mit Besetzungsproblemen attraktiver zu machen und fördern die Ausbildungsbeteiligung in KMU von Wirtschaftsclustern.


Weitere Themen

Des Weiteren setzen JOBSTARTER plus-Projekte bereits langjährig erprobte Instrumente ein. Dazu gehören vor allem:

Ausbildung und Migration (KAUSA-Servicestellen)

KAUSA-Servicestellen schließen Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund für die Ausbildung auf und unterstützen sie in Ausbildungsfragen. Sie etablieren außerdem regionale Beratungsnetzwerke.

Zusatzqualifikationen

Die Projekte entwickeln und erproben Zusatzqualifikationen während der Ausbildung, um die duale Ausbildung für leistungsstärkere Jugendliche attraktiver zu machen.

Ausbildung in Teilzeit

Die Projekte öffnen Betriebe für die Ausbildung in Teilzeit und erschließen ihnen so junge Menschen mit familiärer Verantwortung als neue Bewerbergruppe.

Ausbildungsnetzwerke

Die Projekte motivieren Betriebe, sich in Netzwerken zusammen zu schließen und gemeinsam Lösungen für den Fachkräftemangel zu suchen.

Ausbildungsbausteine

Die Projekte unterstützen Betriebe dabei, Ausbildungsbausteine einzusetzen und so Jugendliche mit Unterstützungsbedarf in Ausbildung zu bringen.

Verbundausbildung

Die Projekte informieren Betriebe über Verbundausbildung und beraten diese intensiv bei der Koordination und Organisation.

Digitalisierung

Die Digitalisierung bedeutet für Betriebe große Veränderungen in Arbeit und Ausbildung. JOBSTARTER plus-Projekte bieten Dienstleistungen, mit denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Aus- und Weiterbildung für die Digitalisierung fit machen.

Junge Frau mit Tablet in der Hand im Gespräch mit einem jungen Mann, der am Schreibtisch vor einem Laptop sitzt.

Die Digitalisierung betrifft alle Bereiche der Wirtschaft – auch das Handwerk.

iStock / Vesnaandijc

Ausgangslage

Die Digitalisierung der Wirtschaft gilt als vierte industrielle Revolution. Bauteile, Maschinen und Menschen werden vernetzt und riesige Datenmengen in Echtzeit verarbeitet: Es geht um intelligente, sich selbst steuernde Fertigungsanlagen, um künstliche Intelligenz und autonomes Lernen von Maschinen und Robotern.

Beispiele für die Digitalisierung der Arbeitswelt gibt es viele: In der Industrie kommunizieren Werkstücke im Fertigungsprozess mit Maschinen und Anlagen über den Stand der Bearbeitung. Im Metall- und Kunststoffbereich macht 3D-Druck das Fräsen überflüssig. In der Landwirtschaft erfassen Drohnen den Zustand von Feldern und Traktoren bringen GPS-gesteuert Dünger in exakter Abstimmung auf die Bodenbeschaffenheit aus.

KMU bei der Digitalisierung begleiten

Für KMU ist es deutlich schwieriger als für Großunternehmen, sich dem Thema Wirtschaft 4.0 zu nähern. Der Mangel an qualifiziertem Personal gilt als ein wesentliches Hemmnis bei der Umsetzung digitaler Lösungen, neben hohen Investitionserfordernissen und Anforderungen an die IT- und Datensicherheit. Einerseits sind Weiterbildungen für das bestehende Personal erforderlich. Andererseits kommt es darauf an, die Ausbildung inhaltlich und methodisch-didaktisch anzupassen, damit Auszubildende die erforderlichen Kompetenzen entwickeln können. Vor allem die Ausbilder/-innen müssen an die neuen Anforderungen herangeführt werden.

So unterstützt JOBSTARTER plus

JOBSTARTER plus-Projekte begleiten KMU bei der Anpassung ihrer Aus- und Weiterbildung an die Anforderungen durch die Digitalisierung der Wirtschaft.

JOBSTARTER plus-Projekte

  • schaffen Transparenz über Unterstützungsangebote regional vorhandener Initiativen und Programme zum Thema Digitalisierung
  • entwickeln und erproben spezielle Beratungsangebote zur Aus- und Weiterbildung
  • beraten Ausbilder/-innen methodisch-didaktisch
  • entwickeln Zusatzqualifikationen
  • initiieren und unterstützen Verbundausbildungen organisatorisch
  • initiieren regionale, branchenbezogene KMU-Netzwerke und moderieren diese oder bringen sich in bestehende Netzwerke ein.

 Die Förderung der 20 JOBSTARTER plus-Projekte ist Teil der Dachinitiative „Berufsbildung 4.0“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Kontakt

Stephan Dietrich
0228 / 10 72 545
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Digitalisierung“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Publikationen

Links

Studienergebnisse: Auf dem Weg in den Handel 4.0

Im JOBSTARTER plus-Projekt „DiHa 4.0 – Digitalisierung im Handel“ hat das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen eine Untersuchung zur Digitalisierung in kleinen und mittleren Handelsunternehmen durchgeführt. Die Ergebnisse stellt das Projekt auf seiner Website zur Verfügung.

Downloads

Faktenblatt „Ausbildung im digitalen Wandel in kleinen und mittleren Unternehmen“

Der digitale Wandel bedeutet für Betriebe große Veränderungen und betrifft nicht nur Technik, Produktion und Vertrieb, sondern alle Unternehmensbereiche – auch die Personalarbeit. Der Mangel an qualifiziertem Personal gilt als ein wesentliches Hemmnis bei der Umsetzung digitaler Lösungen. Weiterbildungen für das Personal sind folglich ebenso erforderlich wie die inhaltliche und methodisch-didaktische Weiterentwicklung der Ausbildung. Weitere Informationen, Daten und Fakten erhalten Sie im Faktenblatt.

Klein- und Kleinstunternehmen

Klein- und Kleinstunternehmen können ihre Ausbildungsplätze immer seltener besetzen und ziehen sich aus der Ausbildung zurück. JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen diese Betriebe, Ausbildungsplätze anzubieten und passgenau zu besetzen.

Schneider hält einen karierten Stoff an eine Schneiderpuppe.

Was passt zu wem? EXAM-Dienstleistungen können je nach Bedarf des Betriebs eingesetzt werden.

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Dem Ausbildungsmarkt stehen immer weniger Jugendliche zur Verfügung – durch den demografischen Wandel und weil sich Schulabgängerinnen und -abgänger immer häufiger für ein Studium entscheiden. Im Wettbewerb um die wenigen ausbildungsinteressierten Jugendlichen haben Klein- und Kleinstunternehmen (KKU) gegenüber größeren Unternehmen oft das Nachsehen und ziehen sich als Folge aus der Ausbildung zurück. KKU sind jedoch eine wesentliche Säule der Wirtschaft und der dualen Berufsausbildung in Deutschland. Daher ist es wichtig, dass auch sie möglichst zahlreich ausbilden.

Vorteile wenig bekannt

Um wettbewerbsfähig und wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, ist die Ausbildung von Fachkräften im eigenen Betrieb für KKU die beste Wahl. Nachwuchskräfte lernen das Unternehmen schon in der Ausbildung kennen und sind passgenau für den betrieblichen Bedarf ausgebildet. Auf der anderen Seite kennen Jugendliche oft die Vorteile einer Ausbildung in KKU nicht, wie flache Hierarchien oder die frühe Übernahme eigenverantwortlicher Aufgaben. Viele KKU können ihre Ausbildungsplätze schließlich nicht mehr besetzen.

So unterstützt JOBSTARTER plus

JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen KKU regional- und branchenspezifisch dabei, erstmalig, weiterhin oder erneut Ausbildungsplätze anzubieten.

JOBSTARTER plus-Projekte

  • bewerben die Attraktivität der Ausbildung in Klein- und Kleinstunternehmen
  • beraten (aktuell nicht ausbildende) KKU rund um das Thema Ausbildung
  • unterstützen KKU dabei, die Feststellung der Ausbildungsberechtigung zu beantragen
  • beraten KKU zur Qualifizierung der betrieblichen Ausbilder/-innen
  • unterstützen bei der Suche nach Auszubildenden
  • unterstützen bei der Anbahnung von Praktika und Einstiegsqualifizierungen mit dem Ziel der Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis
  • initiieren und koordinieren Verbundausbildung
  • unterstützen fachlich bei der Durchführung der Ausbildung im ersten Jahr des Ausbildungsverhältnisses, danach ggfs. Vermittlung einer weitergehenden Unterstützung, z. B. durch Ehrenamtsinitiativen.

Kontakt

Judith Ramrath
0228 / 10 71 321
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Klein- und Kleinstunternehmen“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Downloads

Faktenblatt Ausbildungsbeteiligung in Klein- und Kleinstunternehmen erhöhen“

In Deutschland ist die betriebliche Ausbildungsbeteiligung rückläufig. Dieser Rückgang ist insbesondere auf die gesunkene Ausbildungsbeteiligung bei Klein- und Kleinstunternehmen zurückzuführen und hat je nach Region und Branche unterschiedliche Gründe. Zur Lösung des Problems sind maßgeschneiderte Angebote zur Beratung und Unterstützung der KKU erforderlich. Weitere Informationen, Daten und Fakten erhalten Sie im Faktenblatt.

Hintergrund: Initiative „Ausbilder/-innen qualifizieren“

Die JOBSTARTER plus-Initiative „Qualifizierung zukünftiger Ausbilderinnen und Ausbilder in Klein- und Kleinstunternehmen“ des Bundesministeriums für Bildung Forschung (BMBF) wurde ausgeschrieben, um das Ausbildungspotenzial von Klein- und Kleinstunternehmen (KKU) zu stärken. Rund 6.000 Personen aus KKU sollen durch die Förderung einer Teilnahme an den Seminaren „Ausbildung der Ausbilder“ (AdA) auf die Prüfung im Rahmen der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) vorbereitet werden. Darüber hinaus werden Unterstützungsleistungen für die anschließende Einrichtung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in den beteiligten Klein- und Kleinstunternehmen finanziert.

Mit der Durchführung beauftragt wurden die Eckert Schulen aus Regenstauf und die Lernen Bohlscheid Akademie aus Köln. Die Eckert Schulen qualifizieren bundesweit Teilnehmer/-innen:

  • 2.000 Personen in den neuen Bundesländern sowie in Berlin, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein
  • 1.950 Personen in Nordrhein-Westfahlen, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz
  • 2.000 Personen in Baden-Württemberg und Bayern

Die Lernen Bohlscheid Akademie qualifiziert des Weiteren 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Nordrhein-Westfalen.

Hintergrund der Initiative: In Folge mangelnder zeitlicher und finanzieller Kapazitäten fällt es dem Personal in Klein- und Kleinstunternehmen häufig schwer, die Schulung und anschließende Kammerprüfung zu absolvieren. Zudem befinden sich KKU in einem Wettbewerb mit mittleren und größeren Unternehmen um die Jugendlichen, die eine betriebliche Ausbildung anstreben. Die Hürden, selbst auszubilden, sind somit für KKU oft zu hoch, sodass sie sich aus der Ausbildung zurückziehen. Die Initiative flankiert die Projektförderung im Förderschwerpunkt „Ausbildung in Klein- und Kleinstunternehmen stärken“ des Programms JOBSTARTER plus.

Studienabbrecher/-innen

JOBSTARTER plus-Projekte zeigen Studienabbrechenden die vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen die berufliche Bildung bietet. Gleichzeitig werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf sie als Zielgruppe zur Fachkräftegewinnung aufmerksam gemacht.

Ein junger Mann mit Zopf steht am Steuerrad eines Schiffes und schaut auf den Fluss hinaus.

Volle Fahrt voraus: Studienabbrechern eröffnen sich in der dualen Ausbildung vielseitige Karriereperspektiven.

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Der Trend zur Akademisierung trägt neben dem demografischen Wandel dazu bei, dass weniger Jugendliche eine Berufsausbildung beginnen. In vielen Unternehmen fehlen dadurch Nachwuchsfachkräfte auf der mittleren Qualifikationsebene sowie Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger. Zugleich bricht fast ein Drittel der Bachelorstudierenden das Studium ab. Viele suchen nach alternativen Berufswegen außerhalb der Hochschule.

Interessante Bewerberinnen und Bewerber für Fach- und Führungsaufgaben

Vor allem KMU haben Probleme, geeignete Auszubildende zu finden. Für sie sind Studienabbrecherinnen und -abbrecher interessante Bewerberinnen und Bewerber, die potenziell geeignet sind, später Fach- und Führungsaufgaben zu übernehmen oder eine Unternehmensnachfolge anzutreten. Die jungen Erwachsenen bringen neben Fachkenntnissen ausgeprägte soziale Kompetenzen mit: Da sie älter sind und mehr Lebenserfahrung haben, sind sie meist reifer und selbstbewusster als Schulabgängerinnen und -gänger. Außerdem sind sie oft hoch motiviert, da sie die Ausbildung als Chance für einen beruflichen Neustart begreifen.

So unterstützt JOBSTARTER plus

Die Aktivitäten von JOBSTARTER plus sind Teil der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Gewinnung von Studienabbrecherinnen und -abbrechern für die berufliche Bildung.

JOBSTARTER plus-Projekte:

  • kooperieren mit Hochschulen und ihren Anlaufstellen wie Studienberatung oder Career Service, damit Studienzweifelnde frühzeitig beraten werden können
  • bauen mit Netzwerkpartnern wie Kammern, Hochschulen und Arbeitsagenturen Beratungs- und Verweisstrukturen für Studienabbrechende auf
  • beraten (potenzielle) Studienabbrecherinnen und -abbrecher über Anschluss- und Karriereperspektiven in der beruflichen Bildung
  • unterstützen Studienabbrechende bei dem Bewerbungsverfahren sowie der Ausbildungsplatzsuche
  • beraten KMU über die Wege, wie sie Studienaussteigende als Auszubildende rekrutieren können
  • entwickeln mit Betrieben Strategien und Instrumente zur Steigerung ihrer Ausbildungsattraktivität
  • gleichen die Anforderungsprofile der Betriebe mit Bewerberprofilen der jungen Erwachsenen ab.

Kontakt

Fatma Sarigöz
0228 / 10 71 330
E-Mail

Carina Weidmann
0228 / 10 72 844
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Studienabbrecher/-innen“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Reportagen

Flagge wechseln: Vom Lehrer zum Seemann

Fünf Semester Studium auf Lehramt, dann der Abbruch: Während seines ehrenamtlichen Engagements beim Schifffahrtsmuseum in Regensburg entdeckt Christoph Seidel die Chance, sein Hobby zum Beruf zu machen. Heute ist er Auszubildender zum Binnenschiffer.

Umgesattelt: Studienabbrecher in IT-Berufen

Dennis Aretz und Julius Blatt sind vom Studium in die duale Berufsausbildung gewechselt. Ein Rückschritt? Keineswegs. Sie haben die Vorteile der dualen Ausbildung erkannt und wissen diese für sich zu nutzen. Vermittelt hat sie das Projekt „SWITCH“.

Durchgefallen? Durchgestartet!

Von der BWL-Studentin zur Personaldienstleistungskauffrau: Nach ihrer Exmatrikulation möchte Henrike Busch ihrem Studienschwerpunkt treu bleiben. Den passenden Ausbildungsberuf fand sie mit Hilfe des JOBSTARTER plus-Projektes „ask for change“.

Vom Studium ins Handwerk

Das JOBSTARTER-plus Projekt „Vom Campus in den Chefsessel“ der Handwerkskammer (HWK) für Unterfranken führt Studienabbrecherinnen und -abbrecher mit Ausbildungsbetrieben zusammen. Christina Huck, Karriereberaterin der HWK, berichtet aus ihrer Praxis.

„Den Blick für neue Chancen öffnen“

Sich neu orientieren und die eigene Zukunft in die Hand nehmen – das ist die Botschaft des JOBSTARTER-plus Projekts „ask for change“ in Wismar an Studienabbrecher/-innen. Ein Interview mit Projektkoordinatorin Doreen Heydenbluth-Peters.

Weitere Reportagen finden Sie auf dem Onlineportal studienabbruch-und-dann.de.

Publikationen

Titelbild der Publikation

Studienabbrecher als Auszubildende ins Boot holen ID = 2383

Ein Ratgeber für kleine und mittlere Unternehmen

Links

Studienabbruch – und dann?

Das Onlineportal richtet sich an Studienzweifler/-innen und Studienabbrecher/-innen. Eine Landkarte listet Beratungsstellen auf. Multimedia-Reportagen, Videos und Texte berichten von ehemaligen Studierenden, die in der beruflichen Bildung neu gestartet sind. Hintergrundwissen über Studienzweifel und Antworten auf Fragen wie „Wo stehe ich und wohin gehe ich?“ helfen bei der Orientierung. Ein FAQ bündelt Informationen zu Studienumstieg, -ausstieg und Wechsel in die berufliche Bildung.

Forschungsstudie „Die Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern“

Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Forschungsstudie „Die Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern“ durchgeführt. Die Studie liefert Erkenntnisse über den Prozess der beruflichen und bildungsbezogenen Neuorientierung von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern.

Stark für Ausbildung – Internetportal für Ausbilderinnen und Ausbilder

„Stark für Ausbildung“ ist ein im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung gefördertes Verbundprojekt. Die Website richtet sich an Ausbildungspersonal und bietet ihnen neben Informationen für die Ausbildung von geflüchteten Menschen sowie leistungsstarken Jugendlichen, Praxisbeispiele aus Unternehmen, Wissensbausteine im Ausbilderhandbuch und ein Überblick zu Netzwerkpartnern und regionalen Programmen/Projekten.

DZHW-Studie: Studienabbrecher beginnen häufig eine Berufsausbildung

Die Studie zeigt hohe Abbrecherquoten, aber auch erfolgreiche Wechsel in andere Berufswege: Die Mehrheit der Studienabbrecher gestaltet ihren weiteren Bildungs- oder Berufsweg erfolgreich: Ein halbes Jahr nach Verlassen der Hochschule haben 43 Prozent eine Berufsausbildung aufgenommen und 31 Prozent sind erwerbstätig. Dies ist ein Ergebnis einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).

BIBB-Publikation: Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studierenden

Wie bewerten Studierende als potenzielle Zielgruppe der beruflichen Bildung das Image des deutschen Berufsbildungssystems? Diese und weitere Fragen wurden in der 2015 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Maastricht University durchgeführten Studie untersucht. Die Ergebnisse der Studie zeigen Image und Attraktivität betrieblicher Bildungsangebote sowie weitere Aspekte wie Informationsverhalten und Einfluss von Eltern auf das postschulische Bildungswahlverhalten.

BIBB-Betriebsbefragung zur dualen Berufsausbildung von Studienaussteigern

Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher ausbilden – welche Meinung haben eigentlich Ausbildungsbetriebe selbst dazu? In einer Befragung des BIBB haben sich Betriebe zu der Frage geäußert.

Downloads

Faktenblatt „Gewinnung von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern für die berufliche Bildung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)“

Mit Blick auf den wachsenden Bewerbermangel am Ausbildungsmarkt suchen KMU nach weiteren Gruppen, um motivierten Fachkräftenachwuchs zu gewinnen. Studienabbrecher/-innen sind hierbei eine Zielgruppe mit attraktivem Potenzial. Weitere Informationen, Daten und Fakten erhalten Sie im Faktenblatt.

Hintergrund: Die BMBF-Initiative zur Gewinnung von Studienabbrechern

Die im Frühjahr 2014 gestartete Initiative des Bildungsministeriums umfasst neben den JOBSTARTER plus-Projekten weitere Maßnahmen. Seit Sommer 2016 ist das Portal „Studienabbruch und dann“ online. Studienzweiflerinnen und -zweifler sowie potentielle Studienabbrecherinnen und -abbrecher können sich hier umfassend über alternative Qualifizierungswege informieren. Es soll Studierenden helfen, ihre persönliche Situation zu reflektieren und die nächsten Schritte einzuleiten.

Das Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) begleitet außerdem fachlich und administrativ im Auftrag des BMBF sogenannte Leuchtturmprojekte. Diese starteten 2015 in Hessen, 2016 in Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen sowie 2018 in Sachsen. Die Leuchtturmprojekte führen etablierte Beratungsangebote zusammen und optimieren diese. Außerdem vernetzen sie sich untereinander, tauschen ihre Ergebnisse sowie Best-Practice-Ansätze zur Identifizierung und Ansprache von Studienabbrecherinnen und -abbrechern auf Landesebene aus, oder leiten diese auch überregional weiter.

Flankierend wurde im Rahmen der BMBF Initiative auch die mangelnde Datenlage zu dieser besonderen Zielgruppe in den Fokus genommen: So startete im Juni 2016 die Forschungsstudie der Berufsbildungsforschungsinitiative (BBFI) zum Thema „Studienabbruch“. Die Studie wurde vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt und die Ergebnisse können in der Veröffentlichung „Die Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern“ nachgelesen werden.

Interregionale Mobilität

Überregional aktiv sein und Jugendliche aus der Ferne für die Ausbildung gewinnen: Um den Fachkräftebedarf zu decken, sensibilisiert JOBSTARTER Betriebe für den überregionalen Ausbildungsmarkt. Unterstützungsangebote machen Jugendliche mobil.

Junge Binnenschifferin wirft ein sehr dickes Tau zum Anlegen des Dampfers von Bord.

Für die Ausbildung von zu Hause ausziehen – kein Thema für die Auszubildenden in der Binnenschifffahrt.

JOBSTARTER / Fotografen: Silivia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Ausbildungsinteressierte Jugendliche ohne Lehrstelle auf der einen, unbesetzte Ausbildungsstellen auf der anderen Seite: Ausbildungsplätze und Bewerberinnen und Bewerber sind regional ungleich verteilt. Von dem Passungsproblem besonders betroffen sind vor allem Unternehmen in ländlichen Regionen. Hinzu kommt, dass viele Jugendliche sich nicht überregional für einen Ausbildungsplatz bewerben und nicht aus ihrer Heimatregion wegziehen möchten.

„Mobile“ Jugendliche helfen gegen den Fachkräftemangel

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können ihren Fachkräftebedarf nicht decken. Als Lösung können Betriebe deutschlandweit nach Azubis suchen. Sie erschließen sich so einen größeren Bewerberkreis und haben bessere Chancen, Jugendliche zu finden, die ihre Anforderungen optimal erfüllen. Aber auch die „mobilen“ Jugendlichen profitieren: Mit einer Ausbildung in der Ferne erweitern sie ihren sozialen und beruflichen Horizont und gewinnen an Selbstbewusstsein, Reife und Handlungskompetenz.

So unterstützt JOBSTARTER plus

Seit 2015 erproben JOBSTARTER plus-Projekte, wie branchen-, betriebs- und regionalspezifisches Matching gelingen und die interregionale Mobilität von Auszubildenden erhöht werden kann.

JOBSTARTER plus-Projekte

  • unterstützen KMU dabei, Auszubildende aus anderen Regionen zu finden und diese in das berufliche sowie soziale Umfeld zu integrieren, wenn in diesen Regionen Ausbildungsstellen fehlen
  • machen Jugendliche und KMU auf unterstützende Angebote (z. B. betreutes Jugendwohnen) aufmerksam
  • motivieren Jugendliche, einen Ausbildungsplatz außerhalb der Heimatregion in Betracht zu ziehen, wenn zuhause nicht genügend Ausbildungsstellen sind
  • informieren darüber, wer Azubis am Ausbildungsort bei Problemen unterstützt und welche Chancen eine Ausbildung fern der Heimat bietet
  • informieren KMU, wie überregionales Ausbildungsmarketing gelingen kann
  • ermutigen KMU, sich in regionalen oder branchenspezifischen Netzwerken zusammenzuschließen

Kontakt

Dr. Dagmar Gielisch
0228 / 10 71 322
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Interregionale Mobilität“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Reportagen

Immer unterwegs und trotzdem daheim

In der Schifffahrt ist Mobilität Inbegriff des Berufs – bereits während der Ausbildung: Betriebe suchen bundesweit Auszubildende, während Jugendliche ihre Heimat für die Ausbildung verlassen. Azubi Jason Kraft begreift das Unterwegs sein als Chance.

Überregional Azubis gewinnen

Umziehen, um woanders zu studieren: Das ist ganz normal. Umziehen für eine Ausbildung – eher ungewöhnlich. Wirbt ein Betrieb überregional um Azubis, kann er damit seinen Bewerberkreis deutlich erweitern.

Publikationen

Titelbild der Publikation

JOBSTARTER REGIONAL 1 / 2015 ID = 1857

Auf zu neuen Ufern! Mobilität in der dualen Ausbildung

Links

Studie: Entwicklung eines ganzheitlichen Handlungskonzepts zur Steigerung der Mobilität und Flexibilität ausbildungssuchender Jugendlicher innerhalb Deutschlands

Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Technopolis Group Deutschland gemeinsam mit „MINT Zukunft schaffen“ die oben genannte Studie durchgeführt. Circa 600 an einer Ausbildung interessierte Jugendliche haben sich an einer Online-Umfrage beteiligt und Aussagen zu ihrer Mobilitätsbereitschaft, bestehenden Hemmnissen und möglichen Handlungsansätzen gemacht.

Video: „Job4U – Kennenlerntage“

Das JOBSTARTER plus-Projekt „Job4U – Deine Ausbildung in Heilbronn“ unterstützt Jugendliche aus dem Ruhrgebiet bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Heilbronn. In viertägigen Workshops können sich Unternehmen mit offenen Lehrstellen und interessierte Jugendliche in Ruhe kennenlernen.

Überregionale Ausbildungsmobilität: Betriebsbefragung des BIBB

Von Januar bis März 2014 wurden 388 Betriebe im Referenz-Betriebs-System zum Thema „überregionale Rekrutierung von Auszubildenden“ zu ihrem Rekrutierungsverhalten, ihrer Unterstützungsbereitschaft sowie zur Bekanntheit bestimmter Förderprogramme befragt. Die Ergebnisse fasst das BIBB in der RBS-Information Nr. 37 zusammen.

Broschüre: „Beihilfe zur Berufsausbildung (BAB)“

Die Broschüre gibt Informationen über die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten durch die Bundesagentur für Arbeit.

Auswärts Zuhause: Informationsportal zum Jugendwohnen

AUSWÄRTS ZUHAUSE ist eine Initiative, die Auszubildenen und jungen Berufstätigen hilft, überregional Stellenangebote anzunehmen und ein bezahlbares Zuhause zu finden.

Downloads

Faktenblatt „Interregionale Mobilität – Bundesweite Gewinnung von Auszubildenden für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“

Der überregionale Ausbildungsmarkt bietet KMU ein attraktives Potenzial, um ihren Fachkräftebedarf zu decken. Unterstützungsangebote machen Jugendliche mobil. Weitere Informationen, Daten und Fakten erhalten Sie im Faktenblatt.

Branchen und Cluster

Neue und weniger bekannte Berufe bewerben, mit Vorurteilen über Branchen aufräumen und ihr Image verbessern: JOBSTARTER plus-Projekte entwickeln Marketingstrategien für Betriebe und unterstützen Branchen und Cluster bei der Nachwuchsgewinnung.

Ein junger Mann installiert eine rote Lichtreklame auf einem Hausdach bei Einbruch der Dunkelheit.

Lichtreklamerhersteller – einer von vielen eher unbekannten Ausbildungsberufen

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Branchen wie die Logistikbranche und Berufe wie der Berufskraftfahrer leiden unter Imageproblemen. Auch sind Zulieferunternehmen weniger bekannt und für eine Ausbildung vermeintlich weniger attraktiv als Konzerne, die Endprodukte vermarkten. Und stark spezialisierte oder Kleinstunternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, da sie nicht alle Ausbildungsinhalte abdecken.

Marketing für Branchen, Ausbildung in Clustern

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben allein nur geringe Ressourcen, um die Ausbildung in ihrem Unternehmen angemessen zu bewerben. Um Jugendliche zu erreichen und im Wettbewerb um Fachkräfte zu bestehen, werden jedoch branchenspezifische Marketingaktionen und Imagekampagnen immer wichtiger. Insbesondere die Chancen des Internets nutzen viele Betriebe bislang nur wenig. Mit digitalen Formaten im Internet und zielgruppengerechten Vor-Ort-Aktionen können sie sich neue Wege erschließen, um Jugendliche anzusprechen.

Die Herausforderung der geringeren Ressourcen betrifft auch die Ausbildung in Kleinst- und Kleinbetrieben. Diese Betriebe sind häufig sehr spezialisiert und können nicht die gesamte Bandbreite einer dualen Berufsausbildung abdecken. Gemeinsame Verbundausbildung in Clustern kann hier helfen.

So unterstützt JOBSTARTER plus

JOBSTARTER plus unterstützt KMU spezieller Cluster und Branchen im Wettbewerb um Auszubildende.

JOBSTARTER plus-Projekte

  • geben KMU einen Überblick zu regional vorhandenen, branchenspezifischen Unterstützungsangeboten
  • steigern Bekanntheit, Attraktivität und Qualität der Ausbildung in betroffenen Branchen
  • gestalten gemeinsam mit KMU Marketingaktionen für Berufe und Branchen und führen diese durch
  • bringen in einem Cluster geeignete Betriebe für eine Verbundausbildung zusammen
  • sind Mittler zwischen Betrieben im Cluster und Bildungsanbietern und bauen Ausbildungspartnerschaften auf

Kontakt

Lisa Rotthowe
0228 / 10 71 434
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Branchen und Cluster“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Reportagen

Zusammen bringen, was zusammen gehört

Die sächsische Kunststoffindustrie will ausbilden, doch die Bewerber fehlen. Mit der Einstiegsqualifizierung brachte das JOBSTARTER-Projekt „Betriebliche Ausbildungsvorbereitung in der Bau- und Kunststoffbranche“ Jugendliche und Betriebe zusammen.

Branchennetzwerk JOBSTARTER-Kunststoffallianz

Seit 2010 zielt die JOBSTARTER-Kunststoffallianz darauf ab, die Ausbildungsstrukturen für die Kunststoffbranche zu verbessern. Im Fokus stehen der fachliche Austausch und die Netzwerkarbeit über Fragen der Berufsausbildung in dieser Branche.

Publikationen

Titelbild der Publikation

JOBSTARTER REGIONAL 1 / 2009 ID = 1029

Ausbildungsmarketing - Branchen treffen Zielgruppen

Titelbild der Publikation

JOBSTARTER REGIONAL 4 / 2007 ID = 916

Duale Berufsausbildung - innovativ und zukunftsorientiert

Links

„Crossmediales Ausbildungsmarketing – eine Präsentation des JOBSTARTER-Projekts „AusKuK“

Das Gute-Praxis-Beispiel aus der Projektdurchführung gibt praktische Anregungen für verschiedenste Branchen zur Durchführung eines crossmedialen Marketings.

KAUSA-Servicestellen

Die Ausbildungsbeteiligung von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund zu erhöhen ist Ziel der KAUSA-Servicestellen. Sie beraten Selbstständige zum Einstieg in die Ausbildung und begleiten sie bei Bedarf bei der Durchführung.

Architekturbüro: Auszubildender erklärt seiner Auszubildenden etwas anhand eines Modells.

Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund sind eine wachsende Gruppe in der Wirtschaft.

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Circa 768.000 der in Deutschland tätigen Unternehmerinnen und Unternehmer haben einen Migrationshintergrund (Quelle: Mikrozensus 2017). Ihre Ausbildungsbeteiligung liegt allerdings aktuell unter dem bundesweiten Durchschnitt von 19,8 Prozent aller Unternehmen mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Quelle: Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018).

Informationsdefizite, bürokratische Hürden und ökonomische Rahmenbedingungen erschweren Unternehmer/-innen mit Migrationshintergrund den Zugang zur Ausbildung. Vielen Unternehmer/-innen mit Migrationshintergrund fehlt auch die formale Ausbildereignung. Dies führt dazu, dass viele Selbstständige mit Migrationshintergrund Schwierigkeiten haben, ihren Fachkräftebedarf zu decken.

Ausbildung sichert Fachkräfte für die Zukunft

Um sein Unternehmen zukunftsfähig zu halten, werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Eine Ausbildung im eigenem Unternehmen hat zum Vorteil, dass die jungen Menschen nah am betrieblichen Bedarf ausgebildet werden und schnell verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können. Junge Menschen bringen oftmals neue Ideen mit und können dem Betrieb wichtige Impulse geben. Außerdem identifizieren sich Fachkräfte, die im eigenen Unternehmen ausgebildet wurden, stärker mit dem Unternehmen und sind in der Regel motivierter. Wer also selbst ausbildet, legt den Grundstein für seinen eigenen Fachkräftenachwuchs und investiert rechtzeitig in die Zukunft.

So unterstützen die KAUSA-Servicestellen

Aktuell unterstützen 29 KAUSA-Servicestellen in verschiedenen Städten und Regionen Deutschlands Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund.

KAUSA-Servicestellen

  • nutzen das Potenzial der Migrantenökonomie, um den Fehlbedarf an Ausbildungsplätzen zu decken
  • zielen darauf ab, die Ausbildungsbeteiligung und die Ausbildungsqualität in migrantengeführten Unternehmen zu erhöhen
  • stärken regional vorhandene Netzwerke
  • entwickeln gemeinsam mit Politik, Wirtschaftsverbänden, Institutionen der Berufsbildung und Migrantenorganisationen Strategien und verankern Strukturen, die nachhaltig die Ausbildungsbeteiligung aller ermöglichen.

Kontakt

André Grabinski
0228 / 10 72 405
E-Mail

Carolin Jochum
0228 / 10 72 541
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den KAUSA-Servicestelle finden Sie auf der Projektlandkarte.

Reportagen

Gekommen um zu bleiben: Ausbildung für Geflüchtete

Der Iraner Majid Babai musste seine Heimat verlassen: Vier Jahre dauerte seine Flucht, über die Türkei, Italien, Frankreich bis nach Deutschland. In Gießen kann er schließlich ein neues Leben beginnen. Hier lernt er Deutsch und macht eine Ausbildung.

Zurück in die Ausbildung

Unmotivierte Bewerber, Probleme bei der Ausbildung und ein hohes Arbeitspensum: Unternehmer Süleyman Sariyalcin zog sich aus der Ausbildung zurück. Mit Hilfe der KAUSA-Servicestelle Stuttgart bildet er heute wieder aus – und ist damit sehr zufrieden.

Das etwas andere Training

Jugendliche an Orten ihres Alltags abholen – das ist das Ziel der KAUSA-Servicestelle Bonn. Hierzu gehen sie auch ungewöhnliche Wege. Heute: Eine Beratung beim Bonner SC.

KAUSA Jugendforum: Starke Vernetzung für Jugendliche

An der Abschlussveranstaltung des KAUSA Jugendforums Dortmund 2016 nahmen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen aus Dortmund teil. Sie alle sind untereinander gut vernetzt, um Jugendliche mit Migrationshintergrund zu unterstützen.

Gemeinsam stark für Migranten: KAUSA kooperiert mit dem Senior Experten Service

Die ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren des Senior Experten Service (SES) begleiten junge Flüchtlinge. Im Interview berichten Bernd Tuchem, Koordinator beim SES, und Sven Müller, aktiver Senior Experte, wie das in der Praxis funktioniert.

Jugendliche und Betriebe – beide Seiten brauchen Unterstützung

Warum münden Jugendliche mit Migrationshintergrund immer noch seltener in Ausbildung? Ein Interview mit Dr. Mona Granato, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), zum Thema Chancengleichheit.

Döner war gestern

Migranten-Unternehmen sind längst erfolgreicher Bestandteil der deutschen Wirtschaft. Dr. René Leicht forscht zum Thema Migrantenökonomie. Im Interview erklärt er, warum Unternehmer mit Migrationshintergrund so wichtig für die duale Ausbildung sind.

Migration als Chance

„Wie gelingt die Integration in die berufliche Ausbildung?“ – Kornelia Haugg vom Bundesministerium für Bildung und Forschung erklärt, mit welchen Maßnahmen ihr Haus Jugendliche mit Migrationshintergrund und junge Geflüchtete in Ausbildung bringt. 

Eindrücke aus der Projektarbeit der KAUSA-Servicestellen

Von Workshops über Ausbildungsmessen bis hin zu Coachings – die KAUSA-Servicestellen unterstützen Selbstständige und Jugendliche mit Migrationshintergrund, junge Flüchtlinge sowie Berater der beruflichen Bildung. Ein Einblick in die Projektarbeit.

KAUSA-Servicestelle Dortmund – ein fester Bestandteil der Stadt

Dortmund steht vor vielen Herausforderungen bei der Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten in den Ausbildungsmarkt. Oberbürgermeister Ullrich Sierau spricht über die Situation in der Stadt. 

KAUSA-Geschichten

Die KAUSA-Servicestellen unterstützen auch junge Geflüchtete bei ihrem Einstieg in den Arbeitsmarkt. Ob über eine Einstiegsqualifizierung oder ein Praktikum – die Geschichten aus der Praxis stellen Flüchtlinge und ihre Wege in Ausbildung vor. Regelmäßig kommen neue Geschichten hinzu.

Publikationen

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (arabisch) ID = 2188

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (bosnisch | kroatisch | serbisch) ID = 2189

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (bulgarisch) ID = 2193

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (chinesich) ID = 2186

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (englisch) ID = 2182

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (französisch) ID = 2195

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (griechisch) ID = 2196

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (italienisch) ID = 2192

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (persisch) ID = 2187

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (polnisch) ID = 2191

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (portugiesich) ID = 2194

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (rumänisch) ID = 2190

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (russisch) ID = 2183

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (spanisch) ID = 2184

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Titelbild der Publikation

KAUSA Elternratgeber: Ausbildung in Deutschland (türkisch) ID = 2181

Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben

Links

An dieser Stelle finden sich Links zu Studien zum Thema Ausbildung und Migration. Handreichungen oder Empfehlungen für die Beratung von Geflüchteten und für Unternehmen, die Geflüchtete einstellen möchten, finden sich jeweils am Seitenende des Leitfadens „Flüchtlinge und Ausbildung“

Hintergrund: Zur Koordinierungsstelle „Ausbildung und Migration“

Die Koordinierungsstelle „Ausbildung und Migration“ wurde 1999 gegründet und 2006 in das Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER integriert. Seit 2013 fördert das Programm in verschiedenen Städten Deutschlands KAUSA-Servicestellen. In Groß- und Kleinstädten als auch in Flächenregionen bieten diese regionalen Informations-, Beratungs- und Koordinierungsstellen ihre Beratungs- und Unterstützungsleistungen an. Sie sind erste Anlaufstellen, um Selbstständigen, Jugendlichen und Eltern mit Migrationshintergrund alle Fragen zur dualen Ausbildung zu beantworten und sie an ihre Partner vor Ort weiterzuvermitteln. Seit Februar 2016 informieren und unterstützen die KAUSA-Servicestellen außerdem junge Geflüchtete. Aktuell sind 29 KAUSA-Servicestelle aktiv. Seit Dezember 2018 ist die Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration Teil der Initiative Bildungsketten.

Neben der Beratung ist es Ziel dieses bundesweiten KAUSA-Netzwerks, vorhandene Netzwerke zu stärken und gemeinsam mit Politik, Wirtschaftsverbänden, Institutionen der Berufsbildung, Migrantenorganisationen und Elternvereinen Strategien zu entwickeln und Strukturen zu verankern, die nachhaltig die Ausbildungsbeteiligung aller ermöglicht.

Zusatzqualifikationen

Unternehmen können Auszubildende mit Zusatzqualifikationen für weiterführende oder spezialisierte Aufgaben im Betrieb bereits während der Ausbildung qualifizieren. Auch die Auszubildenden profitieren davon, denn sie erwerben so zusätzliches Wissen.

Junge Frau setz mit einem Spritzbeutel ein Sahnehäubchen auf ein kleines Törtchen.

Ordentlich verfeinert: Mit Zusatzqualifikationen können Auszubildende sich spezialisieren.

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Technologischer Fortschritt und digitaler Wandel fordern eine permanente Anpassung der Betriebsabläufe. Dafür ist spezielles Know-how erforderlich. Hoch spezialisierte Branchen haben einen hohen Bedarf an spezialisiertem Fachpersonal – die reguläre Ausbildung deckt jedoch nicht immer alle benötigten Qualifikationsanforderungen im betrieblichen Kontext ab.

Spezialisierte Fachkräfte gezielt ausbilden

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können sich aktuelles Fachwissen ressourcenbedingt nicht immer sofort und in Eigenregie aneignen. Sie können jedoch die duale Berufsausbildung mit Zusatzqualifikationen bereits in der regulären Ausbildung an die Qualifikationsanforderungen in ihrem Betrieb anpassen. Sie bilden so Fachkräfte mit Spezialwissen für ihren individuellen Bedarf aus. Darüber hinaus können KMU Zusatzqualifikationen als Anreiz nutzen, um leistungsstarke Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen. Auszubildende können sich durch das frühzeitig und zusätzlich erworbene Wissen einer Zusatzqualifikation stärker im Betrieb einbringen, etwa indem sie komplexere Aufgaben übernehmen. Sie verbessern außerdem ihre Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf und Anschlussmöglichkeiten an weiterführende Qualifikationen.

So unterstützt JOBSTARTER plus

Von 2008 bis 2016 entwickelten und erprobten 35 JOBSTARTER-Projekte Zusatzqualifikationen. Diese umfassen 50 bis 600 Stunden, werden zusätzlich während der dualen Berufsausbildung vermittelt und sind zertifiziert.

Vier JOBSTARTER plus-Projekte

  • erproben seit 2016 Zusatzqualifikationen mit Fokus auf Strukturentwicklung, Nachhaltigkeit und Transfer
  • schneiden die bestehenden Zusatzqualifikationen stärker auf die regionalen Bedarfe der KMU zu
  • beziehen Qualifikationsangebote, die sich auf die berufliche Weiterbildung oder auf Digitalisierung beziehen, mit ein

Weitere Projekte, die sich mit dem Thema Zusatzqualifikationen im Bereich Digitalisierung befassen, werden seit 2017 durch das Programm JOBSTARTER plus gefördert.

Kontakt

Eva-Maria Soja
0228 / 10 71 932
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Zusatzqualifikationen“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Reportagen

Darf's ein bisschen mehr sein?

Erneuerbare Energien öffnen Betrieben einen Zukunftsmarkt. Fachkräfte, die sich mit Solarthermie und Co. auskennen, sind daher begehrt. „FabiAN“ hat dafür eine passende Zusatzqualifikation entwickelt. Auch eine Chance für Azubis – wie Hendrik Dörr.

„Metall und Mehr“: Ein Allrounder für Cloppenburg

Von der Kundenberatung bis zum Schweißerschein: Mit der Zusatzqualifikation „Servicetechniker Metall“ erwirbt Gereon Altrogge ein Plus an Know-how. Davon profitiert nicht nur der Auszubildende zum Feinwerkmechaniker, sondern auch sein Arbeitgeber.

Mit Expertise und Vernetzung: Zusatzqualifikationen entwickeln

Wie entsteht eine neue Zusatzqualifikation? Martin Händeler gibt Einblicke in das JOBSTARTER-Projekt, in dem unter anderem die Zusatzqualifikation „Assistent/in für Energie und Ressourcen (HWK)“ entwickelt wurde.

Publikationen

Links

AusbildungPlus: Das Portal für mehr Qualifikation

AusbildungPlus bietet einen bundesweiten Überblick über Ausbildungsangebote mit Zusatzqualifikation und duale Studiengänge sowie Informationen rund um die Berufsausbildung.

Downloads

Checkliste zur Entwicklung von Zusatzqualifikationen im Rahmen der dualen Ausbildung

Diese Checkliste beschreiben die Arbeitsschritte und die Qualitätsmerkmale, die bei der Entwicklung einer Zusatzqualifikation empfehlenswert sind.

Hintergrund: Verstetigung von Zusatzqualifikationen

Wie nachhaltig wirkt sich die JOBSTARTER-Förderung aus? Welche Faktoren fördern den kontinuierlichen Einsatz von Zusatzqualifikationen in der dualen Ausbildung? Dazu haben wir ehemalige JOBSTARTER-Projekte befragt, die Zusatzqualifikationen entwickelt und durchgeführt haben. Interviewt wurden 21 Projekte der 4. und 5. Förderrunde JOBSTARTER, die in den Jahren 2012 und 2013 endeten.

Von den 21 JOBSTARTER-Projekten bestätigten 18, dass ihre in der Projektlaufzeit entwickelten Zusatzqualifikationen auch über den Förderzeitraum hinaus weiterhin angeboten werden. Hierbei handelt es sich um insgesamt 46 verschiedene Qualifikationsangebote bzw. Curricula. Zwei Drittel dieser Zusatzqualifikationen wurden für handwerkliche Berufe entwickelt und ein Drittel für den Bereich Industrie und Handel. Insgesamt nahmen über 400 Auszubildende an den Zusatzqualifikationsangeboten teil.

Die Befragung brachte folgende Hinweise darauf, wann die JOBSTARTER-Förderung nachhaltig wirkt und welche Faktoren für den dauerhaften Einsatz von Zusatzqualifikationen förderlich sind:

1. Faktor: Tragbare Kosten

„Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen sich. Nach der Beendigung meiner Lehrzeit wurde ich dank umfassender Kenntnisse vom Arbeitsbetrieb genommen. Ich bin froh, dass die mich hier ausgebildet haben.“

Auszubildender, anonym

Die im Vorfeld notwendige Entwicklungs- und Netzwerkarbeit müssen die Akteure, die Zusatzqualifikationen entwickeln, eigenständig finanzieren – zum Beispiel über eine Förderung. Im Anschluss müssen sie die Qualifikationsinhalte der Zusatzqualifikationen regelmäßig aktualisieren. Dies sollten sie möglichst kostengünstig tun können, da die Entwicklungskosten in die Kursgebühren einfließen. Die Kursgebühren tragen die klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU), und nur wenn diese möglichst gering sind, sind KMU bereit, Zusatzqualifikationsangebote für ihre Auszubildenden anzubieten.

2. Faktor: Win-Win-Situation schaffen

Nutzen für die Unternehmen

„Ich konnte nach der Zusatzqualifikation den kompletten Part Bestellungen an die Auszubildende abgeben, weil die Basis schon da war. Sie hat sich viel, viel leichter getan in dem Bereich und mir viel Arbeit abgenommen.“

Unternehmer (anonym)

KMU haben einen hohen Nutzen von Zusatzqualifikationen: Zum einen können sie eine Zusatzqualifikation als Anreiz nutzen, um leistungsstarke Jugendliche für eine Ausbildung in ihrem Betrieb zu gewinnen und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Zum anderen können sich Auszubildende durch das frühzeitig und zusätzlich erworbene Wissen stärker im Betrieb einbringen, zum Beispiel indem sie komplexere Aufgaben übernehmen.

„Allein motivationstechnisch: Das hat monatelang angehalten, dass die Azubis dieses Erfolgserlebnis hatten. Ich habe das richtig gemerkt, wie anders das Engagement nach der Zusatzqualifikation war: viele neue Ideen, dann können wir dies und das machen, wie wäre es, Chef?“

Unternehmer (anonym)

Nutzen für die Auszubildenden

„Es ist wirklich so, dass ich durch dieses technische Grundwissen, was ich mir angeeignet habe durch die Zusatzqualifikation, wirklich Vorteile gegenüber anderen habe. Unter Umständen eine bessere Bezahlung. Unter Umständen werde ich früher z.B. leitender Angestellter. Die kaufmännische Ausbildung: Das machen viele. Und man muss da halt auch irgendwie versuchen, sich von anderen abzuheben und sich besser zu qualifizieren.“

Auszubildender (anonym)

Auszubildende eignen sich durch Zusatzqualifikationen zusätzliches Wissen an. Dadurch sind sie in der Lage, bereits während der Ausbildung anspruchsvollere Aufgaben und verantwortungsvollere Positionen zu übernehmen. Darüber hinaus können sie, je nach Zusatzqualifikation, erfolgreiche Abschlüsse auf spätere Weiterqualifikationen anrechnen lassen – zum Beispiel bei der Meisterausbildung, bei Fortbildungen zum Fachwirt oder auch bei Studiengängen durch die Anerkennung von Creditpoints. Auszubildende verbessern damit ihre Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf.

3. Faktor: Funktionierendes Partnernetzwerk

Je stärker die Akteure aus der Region die Zusatzqualifikationen bewerben und mittragen, desto größer sind die Chancen, dass zum Beispiel Bildungsträger die Zusatzqualifikationen erfolgreich umsetzen und dauerhaft anbieten.

4. Faktor: Ausreichende Werbung und Information

Der Erfolg einer Zusatzqualifikation steht und fällt mit einer zielgruppengerechten Öffentlichkeitsarbeit. Großunternehmen kennen die Vorteile von Zusatzqualifikationen und deren zusätzlichen Nutzen bereits. KMU sind jedoch nicht oder nur ungenügend informiert. Insbesondere die Mund-zu-Mund-Propaganda hat sich bei KMU als sehr erfolgreiche Bewerbungsmethode gezeigt. Die größte Verbreitungskraft und Anerkennung besitzen Zusatzqualifikationen, die sich als sogenanntes „Markenzeichen für gute Qualität in der Ausbildung“ etabliert haben.

5. Faktor: Standardisierung

„Wir haben während der Projektlaufzeit sehr viel Werbung für das Thema gemacht. Wir haben sehr viele Gespräche mit Betrieben, Beschäftigten, Azubis und auch mit den Berufsschulen hier vor Ort geführt. Wir haben in Berufsschulklassen Informationsveranstaltungen gemacht und so dafür gesorgt, dass dieser Kurs in den Köpfen bekannt ist.“

Projektleiter

Zusatzqualifikationen bleiben erhalten, wenn die zuständigen Netzwerkpartner die Inhalte kontinuierlich und mit geringem Aufwand an die Bedarfe der Betriebe anpassen. Sie müssen transparente Standards entwickeln, in deren Rahmen die Qualifikationsangebote stehen. Gleichzeitig sollte es für Betriebe und für Auszubildende selbstverständlich werden, sich durch ein zusätzliches Qualifikationsangebot bereits während der Ausbildung weiterzubilden.

Fazit

Die Vorteile einer Zusatzqualifikation sind sowohl den Betrieben als auch den Auszubildenden bekannt. Die entwickelten und erprobten Zusatzqualifikationen werden weiter – über die Projektlaufzeit hinaus – angeboten und sind dauerhaft in den Ausbildungsstrukturen der jeweiligen Region verankert. Damit ist das Ziel, die Attraktivität einer dualen Ausbildung durch Zusatzqualifikationen zu steigern, nachhaltig erreicht.

Ausbildung in Teilzeit

Kinder betreuen und parallel eine Ausbildung absolvieren ist für viele Eltern ein Drahtseilakt. Die Ausbildung in Teilzeit ist eine Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren. Auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren von diesem Modell.

Im Vordergrund links goldene Statue der Justizia, daneben ein junges Mädchen, das in einem dicken Buch blättert.

Rechtlich verankert: die Ausbildung in Teilzeit

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Eine Ausbildung in Vollzeit ist zeitintensiv und lässt sich oft nur schwer mit der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen vereinbaren. Auch eine Behinderung kann ein Grund sein, Berufs- und Privatleben flexibler aufeinander abstimmen zu wollen. Eine Teilzeitausbildung kann dafür eine Lösung sein. Dabei wird die Ausbildungszeit im Betrieb in der Regel auf zwischen 20 und 35 Stunden pro Woche reduziert und eventuell insgesamt um ein Jahr verlängert. Ziel für alle ist am Ende ein qualifizierter Berufsabschluss.

Auszubildende mit Organisationstalent und hohem Verantwortungsbewusstsein

Die Teilzeitausbildung bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) viele Vorteile. Sie ermöglicht KMU in die Ausbildung einzusteigen, wenn ihnen für eine Vollzeitberufsausbildung die Ressourcen fehlen. Gleichzeitig sind familienfreundliche Betriebe attraktive Arbeitgeber und erhöhen ihre Chance, Auszubildende zu finden. Außerdem erhalten sie engagierte Auszubildende, die durch ihre familiäre Verantwortung meist über mehr Lebenserfahrung und Organisationstalent verfügen als gleichaltrige junge Erwachsene. Studien zeigen, dass Teilzeitauszubildende ihre Ausbildung oft mit besseren Noten beenden als Auszubildende in Vollzeit – somit erhalten die Betriebe hochmotivierte und gut ausgebildete Nachwuchsfachkräfte.

So unterstützt JOBSTARTER plus

Von 2006 bis 2013 hat JOBSTARTER deutschlandweit 11 Projekte zur Stärkung der Teilzeitausbildung gefördert.

 JOBSTARTER plus-Projekte

  • haben kleine und mittlere Unternehmen sowie junge Menschen beim Einstieg in die Teilzeitberufsausbildung beraten und begleitet
  • 277 betriebliche Ausbildungsplätze in Teilzeit geschaffen und junge Menschen mit familiären Verpflichtungen in Ausbildung vermittelt
  • regionale Akteure wie Kammern, Jobcenter, Arbeitsagenturen, Berufsschulen, Unternehmen und Beratungsstellen zusammengebracht
  • regionale Bündnisse und Netzwerke für Teilzeitausbildung initiiert, um die Teilzeitberufsausbildung nachhaltig in den regionalen Ausbildungsstrukturen zu verankern

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Ausbildung in Teilzeit“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Reportagen

Zwischen Teilzeit und Spielplatz

Ausbildung und Kind – das geht? Die Geschichten von Anna und Sarah zeigen, wie mit der Teilzeitausbildung jungen Eltern der Start in das Berufsleben ermöglicht wird.

Publikationen

Links

„Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“

Das Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt Mütter mit Migrationsgeschichte beim (Wieder-) Einstieg in das Berufsleben.

Modellversuch im Rahmen des BIBB-Modellversuchsprogramms „Neue Wege / Heterogenität“

Förderung des Modellversuchs „Qualifizierungsprojekt zur Entwicklung regionaler Akquise- und Betriebsbegleitungsstrategien für spezielle Ausbildungsplatzbedürfnisse am Beispiel der Teilzeitausbildung für junge Mütter und Väter“.

Ausbildungsnetzwerke

Akteure der beruflichen Bildung können davon profitieren, wenn sie sich in Ausbildungsnetzwerken zusammenschließen. Auch überregionale Branchennetzwerke bieten den Beteiligten viele Vorteile.

Junge Frau in einem Serverraum. Sie prüft ein Kabel.

Geballtes Know-how: In stabilen Ausbildungsnetzwerken wird Wissen bewahrt und weitergegeben.

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Seien es fehlende Ausbildungsplätze oder Mangel an Nachwuchsfachkräften – die Probleme einzelner Akteure innerhalb einer Region oder einer Branche sind oft ähnlich. Suchen Betriebe allein nach Lösungen, betreiben sie hohen Aufwand und es können Doppelstrukturen entstehen. Auch das Wissen über erfolgreiche Maßnahmen geht verloren, sobald ein Betrieb nicht mehr ausbildet. Kleine Betriebe bilden außerdem oft nicht aus, da sie ohne Unterstützung nicht alle Ausbildungsinhalte abdecken.

Vom Austausch gemeinsam profitieren

In Ausbildungsnetzwerken werden Energien gebündelt und Synergien genutzt. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren, wenn sie Wissen und Erfahrungen in Netzwerken austauschen: Betriebe beraten sich mit anderen beteiligten Akteuren über gemeinsame Themen wie Mangel an Nachwuchsfachkräften, Ausbildungsmarketing oder fehlende Ausbildungsplätze.

Schließen sich Akteure aus unterschiedlichen Kontexten wie Betrieb, Schule und Arbeitsagentur zu einem Branchennetzwerk zusammen, sind die Lösungsstrategien oft umfassender: Sie sind breiter gefächert, berücksichtigen alle relevanten Aspekte und sind dadurch oftmals in der gesamten Region anwendbar. Außerdem lassen sich viele Herausforderungen gemeinsam effektiver bewältigen als allein.

So unterstützt JOBSTARTER plus

JOBSTARTER plus fördert Projekte, die Konzepte und Strategien zur Vernetzung von Akteuren entwickeln.

JOBSTARTER plus-Projekte

  • fördern den Aufbau regionaler, thematischer oder branchenspezifischer Netzwerke
  • schaffen Kooperationsformen zwischen verschiedenen Akteuren, die auch nach der Förderung fortbestehen
  • leisten einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der regionalen Verantwortung in der Berufsbildung und der Ausbildungsbereitschaft und -fähigkeit der Betriebe
  • tragen durch die Vernetzung zu einer stärkeren Nutzung bereits vorhandener Unterstützungsangebote durch die Betriebe bei
  • initiieren und stärken regionale Unterstützungsstrukturen für Betriebe, um neue Bewerbergruppen für eine duale Ausbildung zu erschließen

Kontakt

Bernd Weiterer
0228 / 10 71 436
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Externes Ausbildungsmanagement“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Reportagen

Branchennetzwerk JOBSTARTER-Kunststoffallianz

Seit 2010 zielt die JOBSTARTER-Kunststoffallianz darauf ab, die Ausbildungsstrukturen für die Kunststoffbranche zu verbessern. Im Fokus stehen der fachliche Austausch und die Netzwerkarbeit über Fragen der Berufsausbildung in dieser Branche.

Das Talentlabor – Talente entdecken mit der TeStation

Vorsichtig die Schraube in die Mutter drehen … fertig! Jugendliche erkunden ihre naturwissenschaftlich-technischen Talente mit der TeStation. Entwickelt wurde sie von einem JOBSTARTER-Projekt.

Ausbildungsbausteine

Ausbildungsbausteine erleichtern den Übergang in die Ausbildung. Mit ihnen können Jugendliche die Zeit zwischen Regelschule und Berufsausbildung sinnvoll nutzen. 40 JOBSTARTER CONNECT-Projekte haben Ausbildungsbausteine in 14 Berufen erprobt.

Kfz-Mechatroniker beim Flexen: Die Funken sprühen im großen Bogen.

Damit der Funke überspringt: Ausbildungsbausteine ermöglichen die Integration in den Arbeitsmarkt.

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Durch die in Ausbildungsbausteine gegliederten Bildungsgänge verbessern sich die Chancen für die Jugendlichen auf den Übergang in die duale Berufsausbildung, da sie während dieser Zeit bereits Kompetenzen in einem Beruf erwerben. Ausbildungsbausteine können auf eine Ausbildung zeitlich angerechnet werden und bis zu einer Berufsabschlussprüfung führen. Sie bilden alle Inhalte der jeweiligen Ausbildungsordnung vollständig ab. Sie sind kompetenzorientiert, bundeseinheitlich und lernortunabhängig.

Jugendliche auf dem Weg in die Ausbildung unterstützen

Die Jugendlichen absolvieren die Ausbildungsbausteine beispielsweise in berufsschulischen bzw. außerbetrieblichen Bildungsgängen. Sie können auch im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung in einem Betrieb absolviert werden. Ein Baustein beschreibt alle Kompetenzen, die notwendig sind, um mögliche Geschäftsprozesse in den jeweiligen Handlungsfeldern erfolgreich zu bewältigen. In Lagerberufen beispielsweise umfasst der Ausbildungsbaustein „Wareneingang“ alle für dieses Handlungsfeld typischen Anforderungen an Fachpraxis und -theorie sowie benötigte soziale und personale Kompetenzen. Betriebe können anhand eines dokumentierten Ausbildungsbausteins einordnen, über welche Kompetenzen die Lernenden bereits verfügen und welche Ausbildungsinhalte noch vermittelt werden müssen.

Mit JOBSTARTER CONNECT knüpfte das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an die Empfehlungen des Innovationskreises Berufliche Bildung zur Ausbildung von Altbewerberinnen und Altbewerbern und zur Verbesserung der Gestaltung von Übergängen über Ausbildungsbausteine an. In diesem Rahmen hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des BMBF auf der Basis der jeweils geltenden Ausbildungsordnung bundeseinheitliche und kompetenzbasierte Ausbildungsbausteine entwickelt.

Die 40 JOBSTARTER-CONNECT-Projekte:

  • erprobten Ausbildungsbausteine in 14 Ausbildungsberufen. Weitere acht Ausbildungsberufe folgten 2015.
  • haben jungen Menschen systematisch berufsqualifizierende Kompetenzen entsprechend der jeweiligen Ausbildungsordnung vermittelt.
  • unterstützten Unternehmen vor Ort in allen Fragen der praktischen Umsetzung von Ausbildungsbausteinen.

Kontakt

Bernd Weiterer
0228 / 10 71 436
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Ausbildungsbausteine“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Reportagen

Erklärfilm: Ausbildungsbausteine – Eine Einführung

Steffen möchte Fachkraft für Lagerlogistik werden. Leider hat er keinen Ausbildungsplatz gefunden. Trotzdem geht er schon mal die ersten Schritte auf sein Berufsziel zu: Er absolviert einen Ausbildungsbaustein im Rahmen einer Berufsvorbereitung.

Publikationen

Titelbild der Publikation

Mit Schwung in die Ausbildung - durch Ausbildungsbausteine ID = 1199

JOBSTARTER CONNECT: Darauf kann Ihr Unternehmen bauen

Links

Abschlussbericht – Externe Evaluation von JOBSTARTER CONNECT

JOBSTARTER CONNECT wurde von Anfang 2010 bis Ende 2014 durch INTERVAL begleitend evaluiert. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind in acht Zwischenberichte und mehrere Publikationen eingeflossen. Der nun vorliegende Abschlussbericht bündelt die wichtigsten Forschungsergebnisse zur Implementation der Ausbildungsbausteine in bestehenden Maßnahmen und Bildungsgängen, den dabei gemachten Erfahrungen der Projekte und ihren Ergebnissen.

Ergebnisse und Erfahrungen bei der Nutzung von Ausbildungsbausteinen beim Übergang Schule-Beruf und zur Nachqualifizierung

Beitrag von Christoph Acker, erschienen in: Implementing ECVET: Anrechnung, Anerkennung und Transfer von Lernergebnissen zwischen europäischer Zielvorgabe und nationalen Systembedingungen. In: BIBB (Hrsg): Wissenschaftliche Diskussionspapiere, Nr. 146

BWP-Artikel „Training modules – competence and outcome orientation in educational provision within the transitional sector”

The present paper describes and reflects upon the initial findings which have emerged from the piloting of training modules in the JOBSTARTER CONNECT Programme. / Der Artikel beschreibt die Ergebnisse aus den Auswertungen der Ausbildungsbausteine aus dem Programm JOBSTARTER.

Anrechnung und Anerkennung in der beruflichen Bildung – ein Erfahrungsaustausch

Programme wie JOBSTARTER CONNECT oder DECVET verfolgen ein gemeinsames Ziel: Die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung zu verbessern. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Programmarbeit wurden nun in einem Bericht zusammengefasst.

Ausbildungsbausteine zum Download

Für 22 Ausbildungsberufe wurden die Ausbildungsbausteine als Produkte zur modellhaften Erprobung entwickelt. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise nicht mehr vollständig den aktuellen Ausbildungsordnungen entsprechen.

Änderungsschneider/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von sechs Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Ausführen von grundlegenden Näh- und Teilarbeiten

Ausbildungsbaustein 2:
Ausführen von Änderungsarbeiten an Kleinstücken

Ausbildungsbaustein 3:
Ausführen von Reparaturarbeiten

Ausbildungsbaustein 4:
Reparieren und Ändern von Großstücken

Ausbildungsbaustein 5:
Umarbeiten von Bekleidung und Heimtextilien

Ausbildungsbaustein 6:
Beurteilen und Verarbeiten von aufwändigen Materialien

Laden Sie sich die Ausbildungsbausteine als barrierefreies PDF herunter:

Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Änderungsschneider/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung zur Änderungsschneider/-in

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Änderungsschneider/-in

Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Die Berufsausbildung kann anhand von sieben Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Be- und Verarbeiten versorgungstechnischer Bauteile und Baugruppen

Ausbildungsbaustein 2:
Montieren und Demontieren von Rohrleitungen und Kanälen

Ausbildungsbaustein 3:
Bearbeiten und ausführen einfacher Kundenaufträge aus dem SHK Bereich und Herstellen elektrischer Anschlüsse

Ausbildungsbaustein 4:
Erstellen und Inbetriebnehmen von sanitären Einrichtungen und Anlagen sowie von Trinkwassererwärmungsanlagen

Ausbildungsbaustein 5:
Erstellen und Inbetriebnehmen von Heizungsanlagen sowie von Brennstoffversorgungs- und Brennstofflagerungssystemen

Ausbildungsbaustein 6:
Erstellen und Inbetriebnehmen von raumlufttechnischen Anlagen, alternativen und regenerativen Energiesystemen

Ausbildungsbaustein 7:
Steuern, Regeln und Instandhalten versorgungstechnischer Anlagen und Systeme

Laden Sie sich die Ausbildungsbausteine als barrierefreies PDF herunter:

Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung:

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Erste Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Bauten- und Objektbeschichter/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von sechs Bausteinen modellhaft erprobt werden. Es gelten dieselben Bestimmungen wie für den/die Maler- und Lackierer/-in.

Ausbildungsbaustein 1:
Arbeitsplätze einrichten und Oberflächen vorbereiten

Ausbildungsbaustein 2:
Oberflächen herstellen und bearbeiten

Ausbildungsbaustein 3:
Dämmmaterialien einbauen, Montagearbeiten ausführen und Baufugentechniken einsetzen

Ausbildungsbaustein 4:
Schutzbeschichtungen und Instandsetzungsmaßnahmen ausführen

Ausbildungsbaustein 5:
Energiespar-, Bautenschutz- und Instandhaltungsmaßnahmen durchführen

Ausbildungsbaustein 6:
Innenräume, Fassaden und Objekte gestalten

Laden Sie sich die Ausbildungsbausteine als barrierefreies PDF herunter:

Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum Bauten- und Objektbeschichter/-in sowie für die Berufsausbildung zum/zur Maler- und Lackererin

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung im Maler und Lackierergewerbe

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Bauten- und Objektbeschichter/-in sowie für den Ausbildungsberuf Maler- und Lackerier/-in

Berufskraftfahrer/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von acht Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Der Berufskraftfahrer als Dienstleister und die Berufskraftfahrerin als Dienstleisterin

Ausbildungsbaustein 2:
Service und Wartung

Ausbildungsbaustein 3:
Betriebliche Planung des Beförderungsauftrages

Ausbildungsbaustein 4:
Beförderungsbezogene Kostenrechnung

Ausbildungsbaustein 5:
Verhalten bei Unfällen und Zwischenfällen

Ausbildungsbaustein 6:
Durchführen der Beförderung

Ausbildungsbaustein 7:
Fahren und Befördern

Ausbildungsbaustein 8:
Instandhaltung

Laden Sie sich die Ausbildungsbausteine als barrierefreies PDF herunter:

Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung:

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/-in

Chemikant/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von sieben Bausteinen modellhaft erprobt werden. Baustein 7 bildet eine Wahlqualifikationseinheit.

Ausbildungsbaustein 1:
Labortechnische Grundoperationen

Ausbildungsbaustein 2:
Edukte und Produkte mechanisch aufbereiten (Mechanische Verfahrenstechnik)

Ausbildungsbaustein 3:
Installationstechnik, Instandhaltung und Anlagentechnik

Ausbildungsbaustein 4:
Messen – Steuern – Regeln

Ausbildungsbaustein 5:
Edukte und Produkte thermisch aufbereiten (Thermische Verfahrenstechnik)

Ausbildungsbaustein 6:
Betreiben von Produktionsanlagen zur Herstellung und/oder Verarbeitung von Produkten

Ausbildungsbaustein 7.1:
Wahlqualifikationseinheit: Produktionsverfahren

Ausbildungsbaustein 7.2:
Wahlqualifikationseinheit: Verarbeitungstechnik

Ausbildungsbaustein 7.3:
Wahlqualifikationseinheit: Vereinigen von Stoffen

Ausbildungsbaustein 7.4:
Wahlqualifikationseinheit: Trocknen

Ausbildungsbaustein 7.5:
Wahlqualifikationseinheit: Zerkleinern

Ausbildungsbaustein 7.6:
Wahlqualifikationseinheit: Extrahieren

Ausbildungsbaustein 7.7:
Wahlqualifikationseinheit: Klassieren und Sortieren

Ausbildungsbaustein 7.8:
Wahlqualifikationseinheit Entstauben

Ausbildungsbaustein 7.9:
Wahlqualifikationseinheit: Pneumatik und Hydraulik

Ausbildungsbaustein 7.10:
Wahlqualifikationseinheit: Rohrsystemtechnik

Ausbildungsbaustein 7.11:
Wahlqualifikationseinheit Elektrotechnik

Ausbildungsbaustein 7.12:
Wahlqualifikationseinheit: Automatisierungstechnik

Ausbildungsbaustein 7.13:
Wahlqualifikationseinheit: Umwelttechnik

Ausbildungsbaustein 7.14:
Wahlqualifikationseinheit: Labortechnik

Ausbildungsbaustein 7.15:
Wahlqualifikationseinheit: Qualitätsmanagement

Ausbildungsbaustein 7.16:
Wahlqualifikationseinheit: Logistik, Transport und Lagerung

Ausbildungsbaustein 7.17:
Wahlqualifikationseinheit: Kälte- und Tieftemperaturtechnik

Ausbildungsbaustein 7.18:
Wahlqualifikationseinheit: Produktionsbezogene mikrobiologische Arbeitstechniken anwenden

Ausbildungsbaustein 7.19:
Wahlqualifikationseinheit: Internationale Kompetenz

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Chemikant/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung:

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Chemikant/-in

Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Die Berufsausbildung kann anhand von fünf Ausbildungsbausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Elektrotechnische Komponenten analysieren, auswählen, aufbauen, konfigurieren, messen und prüfen

Ausbildungsbaustein 2:
Energietechnische Anlagenteile installieren und warten

Ausbildungsbaustein 3:
Automatisierungs- und Antriebssysteme realisieren

Ausbildungsbaustein 4:
Anlagen und Netze errichten, ändern und instand halten

Ausbildungsbaustein 5:
Arbeitsaufträge im Einsatzgebiet selbständig bearbeiten und Geschäftsprozesse und Qualitätsmanagement mitgestalten

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung in den industriellen Elektroberufen

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung:

Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Elektroberufen

Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik

Die Berufsausbildung kann anhand von fünf Ausbildungsbausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Grundlagen für elektrische Installationen, Steuerungen und IT-Systeme

Ausbildungsbaustein 2:
Installieren und Warten elektrotechnischer Anlagenteile, Durchführen von Schutzmaßnahmen

Ausbildungsbaustein 3:
Montieren, Inbetriebnehmen, Warten und Instandsetzen von Steuerungen und Antriebssystemen

Ausbildungsbaustein 4:
Installieren, Inbetriebnehmen, Warten und Instandsetzen von Anlagen, Geräten und kommunikationstechnischen Einrichtungen

Ausbildungsbaustein 5:
Installieren, Inbetriebnehmen, Warten und Instandsetzen von dezentralen Energieversorgungs- und Energiewandlungssystemen

Ausbildungsbaustein 6:
Prüfen und Instand halten von gebäudetechnischen Systemen

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Elektroniker/-in

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf zum/zur Elektroniker/-in

Fachkraft für Abwassertechnik

Die Berufsausbildung kann anhand von sieben Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Kosten-, umwelt- und hygienebewusstes Arbeiten

Ausbildungsbaustein 2:
Planung, Bau und Unterhalt von Einrichtungen und Arbeitsgeräten, Umgang mit elektrischen Gefahren

Ausbildungsbaustein 3:
Betrieb und Unterhalt von Einrichtungen, Messen, Steuern und Regeln von Prozessabläufen sowie Gefahrenabwehr

Ausbildungsbaustein 4:
Betrieb und Unterhalt von Entwässerungssystemen

Ausbildungsbaustein 5:
Behandlung von Abwasser, Klärschlamm und sonstigen Abfällen

Ausbildungsbaustein 6:
Analytik und Dokumentation

Ausbildungsbaustein 7:
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung in den umwelttechnischen Berufen

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Abwassertechnik

Fachkraft für Lagerlogistik

Die Berufsausbildung kann anhand von sieben Ausbildungsbausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Wareneingang

Ausbildungsbaustein 2:
Innerbetrieblicher Transport

Ausbildungsbaustein 3:
Lagerung von Gütern

Ausbildungsbaustein 4:
Kommissionierung

Ausbildungsbaustein 5:
Versand

Ausbildungsbaustein 6:
Disponieren

Ausbildungsbaustein 7:
Logistik

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung im Lagerbereich in den Ausbildungsberufen Fachlagerist/-in und Fachkraft für Lagerlogistik

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlosgistik

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Die Berufsausbildung kann anhand von sieben Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Menschen und Objekte schützen

Ausbildungsbaustein 2:
Verhalten und Handeln bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen

Ausbildungsbaustein 3:
Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel einsetzen und anwenden

Ausbildungsbaustein 4:
Sicherungsmaßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr umsetzen

Ausbildungsbaustein 5:
Sicherheitsrelevante Sachverhalte ermitteln, aufklären und dokumentieren

Ausbildungsbaustein 6:
Sicherheitsrisiken analysieren und Sicherheitskonzepte erstellen

Ausbildungsbaustein 7:
Sicherheitsdienstleistungen anbieten und Kundenaufträge bearbeiten

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Fachkraft im Gastgewerbe

Die Berufsausbildung kann anhand von sechs Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Branche, Berufsbild & Betriebsorganisation

Ausbildungsbaustein 2:
Küche

Ausbildungsbaustein 3:
Service

Ausbildungsbaustein 4:
Warenwirtschaft

Ausbildungsbaustein 5:
Wirtschaftsdienst

Ausbildungsbaustein 6:
Gästebetreuung, Verkaufsförderung & Organisation

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung im Gastgewerbe

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft im Gastgewerbe

Fachlagerist/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von fünf Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Wareneingang (FL)

Ausbildungsbaustein 2:
Innerbetrieblicher Transport (FL)

Ausbildungsbaustein 3:
Lagerung von Gütern (FL)

Ausbildungsbaustein 4:
Kommissionierung (FL)

Ausbildungsbaustein 5:
Versand (FL)

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum Fachlageristen/ zur Fachlageristin

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung im Lagerbereich in den Ausbildungsberufen Fachlagerist/-in und Fachkraft für Lagerlogistik

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachlagerist/-in

Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk

Die Berufsausbildung kann anhand von sieben Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1
Kommissionierung durchführen

Ausbildungsbaustein 2
Umgehen mit Waren / Vorbereiten von Verkaufsprozessen

Ausbildungsbaustein 3
Waren verkaufen

Ausbildungsbaustein 4
Werbung, Verkaufsförderung und Präsentation von Waren

Ausbildungsbaustein 5
Erzeugnisse herstellen

Ausbildungsbaustein 6
Kunden beraten, Waren kundenorientiert verkaufen

Ausbildungsbaustein 7
Durchführen von Geschäftsprozessen, Planen betrieblicher Abläufe

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zur/zur Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung zur/zur Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk

Industriemechaniker/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von acht Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Bauteile manuell und mit einfachen maschinellen Fertigungsverfahren herstellen

Ausbildungsbaustein 2:
Fügen von Bauteilen zu Baugruppen

Ausbildungsbaustein 3:
Herstellen von Bauteilen mit maschinellen Fertigungsverfahren

Ausbildungsbaustein 4:
Herstellen von einfachen mechanischen Baugruppen mit steuerungstechnischer Funktion

Ausbildungsbaustein 5:
Aufbauen, Erweitern, Prüfen und Überwachen automatisierter Systeme

Ausbildungsbaustein 6:
Montieren, in Betrieb nehmen und Optimieren von technischen Systemen

Ausbildungsbaustein 7:
Instandhalten von technischen Systemen

Ausbildungsbaustein 8:
Bearbeiten von komplexen Aufträgen im Einsatzgebiet unter Anwendung von Qualitätssicherungssystemen

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

Die Berufsausbildung kann anhand von fünf Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Betrieb und Branche

Ausbildungsbaustein 2:
Sammelgut- und Systemverkehr abwickeln und überwachen. Frachtaufträge im Güterkraftverkehr bearbeiten

Ausbildungsbaustein 3:
Speditionelle Leistungen

Ausbildungsbaustein 4:
Geschäftsprozesse erfolgs- und marktorientiert steuern und bewerten

Ausbildungsbaustein 5:
Logistische Dienstleistungen

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung vom 26.07.2004

Erste Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung/zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung

Kauffrau / Kaufmann im Einzelhandel

Die Berufsausbildung kann anhand von fünf Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Durchführen verkaufsbezogener Aufgaben

Ausbildungsbaustein 2:
Arbeiten in komplexen Verkaufsprozessen

Ausbildungsbaustein 3.1:
Kontrollieren und Steuern des Warenflusses

Ausbildungsbaustein 3.2:
Führen von Beratungsgesprächen

Ausbildungsbaustein 3.3:
Arbeiten im Servicebereich Kasse

Ausbildungsbaustein 3.4:
Durchführen von Marketingmaßnahmen

Ausbildungsbaustein 4:
An Einzelhandelsprozessen mitwirken

Ausbildungsbaustein 5.1:
Führen komplexer Beratungs- und Verkaufsgespräche

Ausbildungsbaustein 5.2:
Einsatz des Warenwirtschaftssystems in Beschaffungsprozessen

Ausbildungsbaustein 5.3:
Durchführen warenwirtschaftlicher Analysen

Ausbildungsbaustein 5.4:
Steuern und Kontrollieren von Geschäftsprozessen

Ausbildungsbaustein 5.5:
Steuern von Marketingmaßnahmen

Ausbildungsbaustein 5.6:
Nutzung von IT-Anwendungen

Ausbildungsbaustein 5.7:
Vorbereiten auf Führungsaufgaben

Ausbildungsbaustein 5.8:
Vorbereiten auf unternehmerische Selbstständigkeit

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Einzelhandel sowie für die Berufsausbildung zum/zur Verkäufer/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung:

Verordnung über die Berufsausbildung im Einzelhandel

Verordnung über die Erprobung abweichender Ausbildungs- und Prüfungsbestimmungen im Einzelhandel in dem Ausbildungsberuf Kauffrau/-mann im Einzelhandel

Konstruktionsmechaniker/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von neun Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Bauteile manuell und mit maschinellen Fertigungsverfahren herstellen

Ausbildungsbaustein 2:
Bauteile zu Baugruppen fügen

Ausbildungsbaustein 3:
Baugruppen aus Blechen herstellen

Ausbildungsbaustein 4:
Bauteile thermisch trennen und fügen

Ausbildungsbaustein 5:
Profile umformen und zu Baugruppen fügen

Ausbildungsbaustein 6:
Vorrichtungen und Hilfskonstruktionen herstellen

Ausbildungsbaustein 7:
Konstruktionen durch Schweißverfahren herstellen

Ausbildungsbaustein 8:
Metallkonstruktionen montieren und demontieren

Ausbildungsbaustein 9:
Ändern und Anpassen von Produkten der Konstruktionstechnik

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung:

Verordnung über die Berufsausbildung in den idustriellen Metallberufen

Erste Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von sieben Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Service und Wartung

Ausbildungsbaustein 2:
Demontieren, Montieren und Instandsetzen von Bauteilen und Baugruppen

Ausbildungsbaustein 3:
Messen, Prüfen und Diagnostizieren sowie Instandsetzen von elektrischen/elektronischen Systemen

Ausbildungsbaustein 4:
Demontieren, Montieren und Instandsetzen von Kraftfahrzeugsystemen

Ausbildungsbaustein 5:
Inbetriebnehmen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen

Ausbildungsbaustein 6:
Untersuchen von Fahrzeugen

Ausbildungsbaustein 7:
Diagnostizieren von Fehlern und Störungen sowie Instandsetzen von Fahrzeugen und Systemen

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Maler/-in und Lackierer/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von sechs Bausteinen modellhaft erprobt werden. Es gelten dieselben Bestimmungen wie für den/die Bauten- und Objektbeschichter/-in.

Ausbildungsbaustein 1:
Arbeitsplätze einrichten und Oberflächen vorbereiten

Ausbildungsbaustein 2:
Oberflächen herstellen und bearbeiten

Ausbildungsbaustein 3:
Dämmmaterialien einbauen, Montagearbeiten ausführen und Baufugentechniken einsetzen

Ausbildungsbaustein 4:
Schutzbeschichtungen und Instandsetzungsmaßnahmen ausführen

Ausbildungsbaustein 5:
Energiespar-, Bautenschutz- und Instandhaltungsmaßnahmen durchführen

Ausbildungsbaustein 6:
Innenräume, Fassaden und Objekte gestalten

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Maler/-in und Lackierer/-in sowie für die Berufsausbildung zum/zur Bauten- und Objektbeschichter/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung im Maler- und Lackierergewerbe

Berichtigung der Verordnung über die Berufsausbildung im Maler- und Lackierergewerbe

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Maler/-in und Lackierer/-in sowie für den Ausbildungsberuf Bauten- und Objektbeschichter/-in

Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Die Berufsausbildung kann anhand von vier Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Menschen und Objekte schützen

Ausbildungsbaustein 2:
Verhalten und Handeln bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen

Ausbildungsbaustein 3:
Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel einsetzen und anwenden

Ausbildungsbaustein 4:
Sicherungsmaßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr umsetzen

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung und zum Rahmenlehrplan:

Verordnung über die Berufsausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Verkäufer/-in

Die Berufsausbildung kann entsprechend derer zur Kauffrau/zum Kaufmann im Einzelhandel anhand von fünf Ausbildungsbausteinen erprobt werden. Es gelten dieselben Bestimmungen.

Ausbildungsbaustein 1:
Durchführen verkaufsbezogener Aufgaben

Ausbildungsbaustein 2:
Arbeiten in komplexen Verkaufsprozessen

Ausbildungsbaustein 3.1:
Kontrollieren und Steuern des Warenflusses

Ausbildungsbaustein 3.2:
Führen von Beratungsgesprächen

Ausbildungsbaustein 3.3:
Arbeiten im Servicebereich Kasse

Ausbildungsbaustein 3.4:
Durchführen von Marketingmaßnahmen

Ausbildungsbaustein 4:
An Einzelhandelsprozessen mitwirken

Ausbildungsbaustein 5.1:
Führen komplexer Beratungs- und Verkaufsgespräche

Ausbildungsbaustein 5.2:
Einsatz des Warenwirtschaftssystems in Beschaffungsprozessen

Ausbildungsbaustein 5.3:
Durchführen warenwirtschaftlicher Analysen

Ausbildungsbaustein 5.4:
Steuern und Kontrollieren von Geschäftsprozessen

Ausbildungsbaustein 5.5:
Steuern von Marketingmaßnahmen

Ausbildungsbaustein 5.6:
Nutzung von IT-Anwendungen

Ausbildungsbaustein 5.7:
Vorbereiten auf Führungsaufgaben

Ausbildungsbaustein 5.8:
Vorbereiten auf unternehmerische Selbstständigkeit

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Einzelhandel sowie für die Berufsausbildung zum/zur Verkäufer/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung:

Verordnung über die Berufsausbildung im Einzelhandel

Verordnung über die Erprobung abweichender Ausbildungs- und Prüfungsbestimmungen im Einzelhandel in dem Ausbildungsberuf Kauffrau/-mann im Einzelhandel

Zerspanungsmechaniker/-in

Die Berufsausbildung kann anhand von acht Bausteinen modellhaft erprobt werden.

Ausbildungsbaustein 1:
Bauteile mit manuellen und maschinellen Fertigungsverfahren herstellen

Ausbildungsbaustein 2:
Bauteile zu Baugruppen fügen

Ausbildungsbaustein 3:
Bauteile durch Spanen an Werkzeugmaschinen herstellen

Ausbildungsbaustein 4:
Fertigungsauftrag durchführen

Ausbildungsbaustein 5:
Rechnergestützte Fertigung planen und organisieren

Ausbildungsbaustein 6:
Bauteile an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen herstellen

Ausbildungsbaustein 7:
Prozesse in der Einzelteilfertigung organisieren, durchführen und dokumentieren

Ausbildungsbaustein 8:
Prozesse in der Serienfertigung organisieren, durchführen und überwachen

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Ausbildungsbausteine für die Berufsausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/-in

Hier finden Sie weiterführende Links zur Ausbildungsverordnung:

Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen

Verbundausbildung

Für kleine oder hochspezialisierte Betriebe kann es schwierig sein, die komplette Ausbildung allein durchzuführen. In der Verbundausbildung arbeiten Betriebe zusammen und bilden gemeinsam aus. Das bietet viele Vorteile.

Junger Zweiradmechaniker sprüht eine Fahrradkette mit Öl ein.

Damit alles rund läuft: bei der Verbundausbildung sorgen mehrere Partner für den reibungslosen Ablauf der Ausbildung.

JOBSTARTER / Fotografen: Silvia Kröger-Steinbach und Christian Ahrens

Ausgangslage

Vor allem kleine oder sehr spezialisierte Unternehmen können häufig nicht alle Ausbildungsinhalte anbieten und bilden daher gar nicht aus. Die Verbundausbildung bietet für sie eine Möglichkeit, trotzdem Ausbildungsplätze anzubieten und zukünftige Fachkräfte selbst auszubilden. Hierbei bilden mehrere Betriebe gemeinsam aus. Ausbildungsinhalte, die Betriebe nicht selbst abdecken können, werden von anderen im Verbund übernommen.

Verbund macht Ausbildung möglich

Verbundausbildung erleichtert es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), in die Ausbildung einzusteigen. Auszubildende werden in einer Verbundausbildung in unterschiedlichen Betrieben fachlich breit und umfassend qualifiziert. Sie lernen den „Blick über den Tellerrand“ und können durch die Arbeit bei Verbundpartnern neue Ideen in den eigenen Ausbildungsbetrieb einbringen. Neben den fachlichen Kompetenzen bauen die Auszubildenden soziale Kompetenzen auf, da sie in unterschiedlichen Arbeitssituationen, mit verschiedenen Menschen und an wechselnden Orten arbeiten. Das fördert ihre Kommunikation, Flexibilität und Mobilität. Die Kooperation der Betriebe kann außerdem die Zusammenarbeit der regionalen Unternehmen insgesamt verbessern.

So unterstützt JOBSTARTER plus

Unter den Ausbildungsplätzen, die JOBSTARTER plus-Projekte gemeinsam mit den Betrieben geschaffen haben, sind etwa 16 Prozent Ausbildungen im Verbund. Von den bundesweiten Ausbildungsplätzen werden etwa zwei bis drei Prozent der Auszubildenden im Verbund ausgebildet.

JOBSTARTER plus-Projekte

  • informieren über die verschiedenen Formen der Verbundausbildung
  • machen vor allem Unternehmerinnen und Unternehmer ohne Ausbildungserfahrung mit der Verbundausbildung vertraut
  • leisten bei der Koordination und Organisation der Verbundausbildung – die anfangs etwas komplexer ist als bei der Einzelausbildung – intensive Unterstützung
  • tragen dazu bei, mögliche Bedenken und Vorbehalte aus dem Weg zu schaffen und die Vorteile der Verbundausbildung für alle Beteiligten aufzuzeigen

Kontakt

Bernd Weiterer
0228 / 10 71 436
E-Mail

Projekte

Weitere Informationen zu den JOBSTARTER plus-Projekten zum Thema „Verbundausbildung“ finden Sie auf der Projektlandkarte.

Publikationen