Erste Transferprojekte gestartet

Mit sechs Projekten hat ab dem 1. Juli die Transfer-Förderrunde von JOBSTARTER plus begonnen. Ziel der neuen Phase ist es, erfolgreiche Konzepte und Instrumente überregional und/oder branchenübergreifend zu verbreiten. 

Kreative Beratungsansätze, digitale Tools und innovative Veranstaltungsformate: Mit einer großen Bandbreite an bewährten Unterstützungsangeboten für kleinere und mittlere Betriebe (KMU) ist ab dem 1. Juli die Transfer-Förderrunde von JOBSTARTER plus gestartet. Zunächst sechs Projekte arbeiten in den kommenden eineinhalb Jahren daran, ihre erfolgreichen Konzepte und Instrumente überregional und/oder branchenübergreifend zu verbreiten.

Person hebt Bauklotz von einem Turm zu einem anderen

Die Transfer-Projekte übertragen bewährte Unterstützungsangebote für KMU.

Adobe Stock/tadamichi

Zum 1. Januar 2022 werden weitere Projekte ihre Arbeit aufnehmen und damit die Transfer-Förderrunde komplettieren. Die Projekte bauen auf erfolgreicher Arbeit aus der 4. JOBSTARTER plus-Förderrunde auf und sind in insgesamt 13 Bundesländern aktiv. Das Fördervolumen beläuft sich auf rund drei Millionen Euro.

„Unser Anliegen ist es, vorhandenes Wissen zu verbreiten, um die Ausbildungsbereitschaft von KMU weiter zu unterstützen und auszubauen. Zum Beispiel werden analoge Unterstützungsinstrumente in digitale Formate überführt“, sagte Claudia Laubenstein, die für JOBSTARTER plus zuständige stellvertretende Arbeitsbereichsleiterin im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Die durch die Transfer-Projekte in die Breite getragenen Instrumente und Lösungsansätze sollen den Akteuren der beruflichen Bildung dauerhaft und nachhaltig zur Verfügung gestellt werden. Somit leisten die Transfer-Projekte einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Berufsbildung.

Weitere Informationen zur Transfer-Förderrunde finden Sie im Faktenblatt.

Sechs Projekte sind ab dem 1. Juli gestartet:

Das Projekt aus dem Schwalm-Eder-Kreis bietet Unterstützungsinstrumente wie den „Azubi-Walk“ und ein „Ausbildungshandbuch“ sowie die Arbeit mit Virtual Reality in weiteren ländlichen Regionen an. Die drei Instrumente werden zudem passend auf die neuen Zielregionen aufbereitet.

Das Projekt transferiert das Konzept des talenteorientierten Praktikums als Instrument der Azubigewinnung in die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Dabei richtet sich der Blick verstärkt auf die individuelle Eignung der jungen Menschen und weniger auf Zeugnis- und Notenbewertung.

Das Projekt stellt bundesweit eine App für Ausbildende zur Verfügung, die Klein- und Kleinstunternehmen branchenübergreifend unterstützt. Diese hilft den Betrieben beim Wissenstransfer und der besseren Vernetzung mit Ausbildungsakteuren.

Das Projekt unterstützt Klein- und Kleinstbetriebe dabei, ihr Ausbildungsmanagement zu verbessern und so Ausbildungsplätze erfolgreich besetzen zu können. Hierzu liefert es konkrete Unterstützungsleistungen, u. a. mit einer Plattform.

Das Projekt unterstützt Partnerorganisationen in verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens dabei, kleine Unternehmen und junge Menschen im Rahmen einer Ausbildung zusammenzubringen. Das Spektrum reicht dabei von bewährten Instrumenten für Klein- und Kleinstunternehmen über Formate für junge, ausbildungsinteressierte Menschen bis hin zum Matching von Unternehmen und potenziellen Auszubildenden.

Das Projekt transferiert bewährte Unterstützungsinstrumente an Kooperationspartner in der Landwirtschaft Brandenburgs. Dies beinhaltet unter anderem ein digitales Buchungstool, Checklisten und standardisierte Leitfäden sowie Video-Kurzworkshops.